Philippinen

Gemeinschaftsgeist

Iyna Bort Caruso

Die Bewohner der Philippinen, eine südwestasiatische Kultur mit kolonialen Einflüssen der Spanier und Amerikaner, teilen sich eine eng verbundene kommunale Eigenschaft. Der philippinische Begriff dafür ist bayanihan. Der verwandtschaftliche Geist in dieser konservativen, multikulturellen Nation ist allgegenwärtig.

Die Philippinen sind eine Inselgruppe aus mehr als 7.000 Inseln. Die meisten davon sind unbewohnt. Das Land ist in drei Inselgruppen geteilt - Luzon, Visayas und Mindanao. Das Leben dreht sich um das Wasser, und kein Strand ist weiter als zwei Stunden entfernt.

Internationale Investoren können auf den Philippinen Wohnhäuser kaufen, jedoch nicht das Land. Die Landnutzung wird für gewöhnlich durch einen langfristigen Pachtvertrag gehandhapt. Die Philippinen sind hoch im Ranking bei den Expats; Rang 8 von 61 Ländern in einer Umfrage im Jahr 2014 von InterNations, eine internationale Online-Community für Leute, die im Ausland leben und arbeiten. Das Land bekam gute Noten im Bereich einfache Akklimatisierung, Familienleben und Lebenshaltungskosten. Zusätzlich haben die „U.S. News“ und „World Report“ das Land als erstklassiges Ziel für ausländische Ruheständler angepriesen. Das Erlangen eines dauerhaften Wohnsitzes birgt keine Hindernisse und es werden keine Abgaben auf den Import von Haushaltsgütern erhoben.

Luzon ist die größte Insel des Landes. Dort wohnt die Hälfte der Bevölkerung und befindet sich die Hauptstadt Manila. Manila ist eine belebte Hafenstadt, die luxuriöse Eigentumswohnungen weit günstiger als andere Hauptstädte anbietet. Die Ausstattungen in den erstklassigen Erschließungen sind weltklasse: Gastronomie vor Ort, separate Küchen für die Haushälterinnen, medizinische Kliniken, Meditationsgärten und Helipads. Metro Manila wird aus 16 Cities gebildet, darunter Makati, das finanzielle Zentrum des Landes. Forbes Park ist eine von der Elite Makatis eigene Unterteilung. Forbes weist sowohl einen Golfclub als auch einen Poloclub auf. Dasmarinas Village ist eine angrenzende Nachbarschaft von ähnlichem Prestige und zu den Anwohnern zählen Botschafter, Politiker, Geschäftsführer und VIPs.

Die Stadt Tagaytay ist einer der beliebtesten Touristenorte der Philippinen und liegt etwa eine Autostunde von Manila entfernt. Die City liegt auf einem Höhenrücken und übersieht den See „Taal Lake“, eine wunderschöne Kulisse für Golf, Reiten und andere Aktivitäten im Freien. Das kühlere Klima und die spektakulären Aussichten haben es für die Elite Manilas zu eine begehrenswerte Ferienstadt für Zweitwohnsitze gemacht. Strand-Suchende strömen nach Boracay in der Visayas-Inselgruppe. 2012 bekam Boracay einen zusätzlichen Werbeschub, als es vom Magazin „Travel + Leisure“ zur besten Insel der Welt gekürt wurde. Als eines der wenigen Länder kann man auf den Philippinen für die größtmögliche Privatsphäre eine ganze Insel haben. Wie in vielen Teilen Asiens und des Südpazifiks wird unter „Eigentum“ die Form eines langfristigen Pachtvertrages verstanden.